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Ein Blick in die Schlagzeilen verrät schnell: Nachhaltigkeit ist aktuell das Thema, das Groß und Klein beschäftigt. Insbesondere die Diskussion um die schwedische Aktivistin Greta Thunberg und die weltweite „Fridays for Future“-Bewegung zeigt, dass Umweltschutz nun auch ein Anliegen der Jugend ist – und längst nicht mehr nur noch die Politiker beschäftigt. Jeder Einzelne ist dazu aufgerufen, einen Beitrag zu leisten – und immer mehr Menschen fragen sich, wie sie selbst zu mehr Nachhaltigkeit im eigenen Lebensalltag beitragen können.

Eine Möglichkeit zu mehr Nachhaltigkeit ist die Vermeidung von Plastik. Plastik ist nachweislich für die Verschmutzung unserer Weltmeere verantwortlich und verursacht zudem auch direkte gesundheitliche Schäden, wenn es zum Beispiel in Form von Mikroplastik von Menschen oder Tieren aufgenommen wird.

Plastik belastet die Umweltbilanz

Plastik ist praktisch – aber leider ganz und gar nicht umweltfreundlich. Das zeigt sich schon an der schlechten Ökobilanz. Allein der Stromverbrauch bei der Herstellung von Plastik liegt deutlich über dem Stromverbrauch, der für natürliche Materialien benötigt wird – wenn diese anschließend einer weiteren Verwendung zugeführt werden. Ganz besonders dramatisch zeigt sich dies bei der Herstellung von PET-Flaschen: Der Stromverbrauch für die Produktion beträgt allein in Deutschland circa 9 Milliarden Kilowattstunden. Dies entspricht rund 1,6 Prozent des gesamten Stromverbrauchs Deutschlands. Zum Vergleich: Von diesem Verbrauch könnten rund 3,5 Millionen 2-Personenhaushalte ein gesamtes Jahr über mit Strom versorgt werden! Zusätzlich verschlingt allein die Herstellung von PET-Flaschen in Deutschland jährlich rund 46 Millionen Liter Rohöl.

Obwohl Plastik grundsätzlich eine lange Lebensdauer aufweist, hat sich der Gebrauch davon als weitgehend kurzfristig erwiesen. Ganze 40 Prozent – und damit fast die Hälfte – aller Kunststoffe werden nur ein einziges Mal verwendet und anschließend der Entsorgung zugeführt. Auch das ist insbesondere aus Umweltgründen mehr als suboptimal: Mit der einmaligen Verwendung ist auch die zuvor aufgewendete Energie verloren und kann nicht durch die andauernde Nutzung der Kunststofferzeugnisse gerechtfertigt werden.

Plastikmüll verschmutzt Meere und Gewässer

plastik meer

Besonders dramatische Ausmaße und fühlbare Folgen hat der sogenannte „Plastikwahnsinn“ bei der Verschmutzung von Meeren und Gewässern. Immerhin dreiviertel des gesamten Müllaufkommens an den Stränden weltweit ist aus Plastik – ein besonders großer Anteil davon sind PET-Flaschen, die sich kontinuierlich ansammeln. Stündlich kommen alleine in Deutschland 1,8 Millionen PET-Flaschen dazu. Dies entspricht 16 Milliarden PET-Flaschen im Jahr. Weltweit werden pro Minute ca. 1 Millionen PET-Flaschen verkauft, was zu einer Gesamtmenge von 525 Mrd. PET-Flaschen pro Jahr führt. Diese liegen übrigens keineswegs nur an den Stränden: Im Meerwasser schätzen Experten das Müllaufkommen auf eine Menge von mehr als fünf Billionen Plastikteile. Auch hier hilft ein Vergleich, diese gigantische Menge einzuschätzen: Auf jeden Bewohner der Erde entfallen somit rund 700 Plastikteile.

Übrigens ist die Plastikverschmutzung von Meeren und Stränden nicht nur auf PET-Flaschen und Plastiktüten zurückzuführen: Auch die Bekleidungsindustrie steuert mit den mittlerweile zahlreichen Synthetikstoffen einen großen Teil zur Verschmutzung der Wasserwirtschaft bei. Jeder Waschgang von synthetischer Kleidung löst circa 2.000 Plastikteilchen aus den Kleidungsstücken heraus – diese finden über das Abwassersystem den Weg in die Weltmeere, denn hier findet zwar in den Kläranlagen eine Filterung statt, doch die Plastikteilchen sind so mikroskopisch klein, dass ein komplettes Herausfiltern davon technisch nicht möglich ist.

Was richtet der Plastikmüll in der Tierwelt an?

Aktuelle Zahlen zeigen: Jährlich verenden über 1 Millionen Vögel und über 100.000 Meeressäugetiere an den Folgen der Plastikverschmutzung. Dabei stammt der Plastikmüll aus aller Welt – und besonders in unterentwickelten Ländern wird ein Großteil der Müllberge einfach ins Meer geschüttet. Statistiken belegen, dass rund 80 Prozent des weltweiten Müllaufkommens einer falschen Entsorgung zugeführt wird und somit das Potenzial besitzt, direkt in die Weltmeere zu gelangen. Dies gilt selbst für Industriestaaten: Sogar in Deutschland wird weniger als die Hälfte des Plastikmülls überhaupt recycelt. Weltweit liegt die Recyclingquote für Plastik bei traurigen 7,4 %.

Das ist übrigens auch direkt und unmittelbar für uns relevant: Schätzungsweise 700.000 Kubikmeter Plastikmüll werden in der Nordsee vermutet – eine Menge, die umgerechnet der Ladung von circa 20.000 Schiffscontainern entspricht. Hier konnten bereits bei fast allen Eissturmvögel Plastikteilchen im Magen nachgewiesen werden – und zwar in beunruhigend großer Menge.

Problematisch wirkt sich das auch auf den menschlichen Stoffwechsel aus, denn: Über die Fische und über das Trinkwasser – hier können pro Liter Wasser bis zu 1.770 Plastikteilchen enthalten sein – gelangt das Mikroplastik auch in die Nahrungskette des Menschen und wird dort unmittelbar aufgenommen.

Woher stammt den der ganze Plastikmüll?

Der Plastikmüll, der nach und nach immer mehr unsere Umwelt und eben auch die Weltmeere verschmutzt, stammt aus ganz unterschiedlichen Quellen. Eine große Ursache sind neben Plastiktüten, Verpackungsmaterialien und Kaffeebechern auch die vielen PET-Flaschen. Sie sind zwar außerordentlich beliebt im Handel und daher überall zu finden – bei der Entsorgung stellen diese aber ein großes Problem dar. Dies wird deutlich, wenn man sich hier absolute Zahlen vor Augen führt:

  • Die Herstellung von PET-Flaschen und anderen Verpackungsmaterialien umfasst mehr als 40 Prozent der weltweiten Plastikproduktion – und gilt damit als größter Verbraucher von Plastik insgesamt.

  • Allein der Hersteller Coca-Cola verkauft mit seinen Softdrinks rund 100 Milliarden PET-Flaschen pro Jahr – und dies ist nur ein einziger Produzent von vielen.

  • Um einen Umsatz von 1 Millionen Euro zu generieren, benötigt die Softdrink-Industrie die unvorstellbare Menge von rund 35 Tonnen Plastik.

  • Weltweit werden pro Minute fast 1 Millionen PET-Flaschen verkauft.

  • Der Verbrauch an PET-Flaschen liegt allein in Deutschland bei 16 Milliarden Flaschen pro Jahr – das sind umgerechnet 192 Plastikflaschen pro Person!

  • PET-Flaschen zersetzen sich erst nach circa 450 Jahren – allerdings verschwindet selbst nach dieser langen Zeit das Plastik nicht einfach, sondern spaltet sich lediglich in Mikroplastikteile, die wiederum für neue Probleme sorgen.

Warum ist Mikroplastik problematisch?

Mikroplastikteilchen sind vor allem deshalb problematisch, weil sie komplett wasserunlöslich sind. Demnach werden diese nicht weniger, sondern reichern sich nach und nach immer mehr an. Für unsere Umwelt bedeutet das: Wenn wir heute barfuß an einem Strand spazieren gehen, laufen wir nicht nur auf feinem Sand – sondern auch auf feinen Mikroplastikpartikeln. Was sich unschön anhört, ist für die Tier- und Pflanzenwelt katastrophal: Im Meer werden die Mikroplastikpartikeln von Tieren mit Plankton verwechselt – und entsprechend in die Nahrungskette aufgenommen.

Das Problem von Plastik im Meer hat mittlerweile so immense Ausmaße angenommen, dass sogar schon die Müllansammlungen eigene Namen erhalten haben. Experten unterteilen die größten Müllansammlungen in den Weltmeeren in:

  • Nordpazifischer Müllstrudel: Der größte Müllstrudel in den Weltmeeren wird auf eine Größe von bis zu 15 Millionen Quadratmeter geschätzt – eine Größe, die die von Europa in seiner Gesamtheit übersteigt.

  • Indischer Müllstrudel

  • Südpazifischer Müllstrudel

  • Nordatlantischer Müllstrudel

  • Südatlantischer Müllstrudel

Wie lässt sich der Plastikmüll im Alltag denn überhaupt vermeiden?

plastik vermeiden tueten

Angesichts der Umweltbelastung durch Plastikmüll stehen Verbraucher vor der Frage, wie sich die Verwendung von Plastik bzw. Kunststoff im Alltag reduzieren oder vielleicht sogar komplett vermeiden lässt. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten – grundsätzlich gilt aber die Devise: lieber Mehrweg als Einweg. Die Vermeidung von Plastikmüll ist übrigens nicht nur ein Anliegen von Verbrauchern, sondern auch ein Anliegen der Politik: Insbesondere die Länder in der Europäischen Union haben sich auf die Fahnen geschrieben, ab 2030 nur noch Kunststoffverpackungen auf dem EU-Markt zuzulassen, die nachweislich recyclingfähig sind.

Um den eigenen Plastikkonsum zu regulieren, kannst Du Dich an folgenden einfachen Tipps orientieren:

Mehrweg statt Einweg – Flaschen machen es vor!

Besonders bei Flaschen ist es einfach und unkompliziert, aktiv etwas für den Umweltschutz und gegen die Verschmutzung der Natur durch Plastikmüll zu tun. Plastikflaschen sind ein typisches Beispiel für das Konsumverhalten unserer Wegwerfgesellschaft: Sie werden unter großem Einsatz von Energie und Ressourcen hergestellt – und sind dennoch nicht langfristig nutzbar. Neben den negativen Folgen für die Umwelt sorgen Plastikflaschen zudem auch noch für ein gesundheitliches Risiko: Weichmacher stellen aktuellen Studien zufolge eine direkte Gesundheitsgefahr dar. Mittlerweile wird hier sogar ein Zusammenhang zu Krankheiten wie Krebs, Asthma und Unfruchtbarkeit als gesichert angesehen.

Umso sinnvoller ist demnach der Umstieg auf wiederverwendbare Flaschen aus umweltfreundlichen und robusten Materialien, die einen langfristigen und gesunden Einsatz gewährleisten. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von Edelstahltrinkflaschen. Sie überzeugen in der Regel mit umweltfreundlichen Materialien und sind frei von Schadstoffen und anderen Chemikalien.

Unsere EVI geht hier mit gutem Beispiel voran: Sie eignet sich nicht nur für Groß und Klein, sondern gerade auch für jeden Lebensbereich. Ob Sport, Freizeit, Schule, Uni oder Arbeit: EVI sorgt durch den Verzicht auf Weichmacher und Schadstoffe für bedenkenlosen und natürlich auch erstklassigen Trinkgenuss.

Die EVI Edelstahl Trinkflasche hilft der Umwelt‚ und der Gesundheit

Als Edelstahl Trinkflasche ist EVI Dein Garant für gesunden und umweltfreundlichen Trinkgenuss. Eines der wichtigsten Merkmale ist dabei der Verzicht auf Weichmacher. Diese enthalten regelmäßig den Wirkstoff Bisphenol A (kurz: BPA) und sind daher aus gesundheitlichen Überlegungen heraus nach Möglichkeit zu vermeiden. Schon kleinste Mengen können nachhaltige Auswirkungen auf Deine Gesundheit haben und zum Teil irreversible Schäden anrichten. Besonders negativ kann das bei Kindern und Heranwachsenden bewertet werden.

Gleichzeitig ist die EVI Edelstahl Trinkflasche aber auch aus Umweltschutzgründen die geeignete Trinkflasche für Aktivitäten jeder Art. Sie verzichtet vollständig auf den Einsatz von Plastik und fällt so in der Umweltbilanz nicht negativ ins Gewicht. Im Gegensatz zu PET-Flaschen ist EVI zudem auch langlebig und entsprechend langfristig nutzbar und wird damit kein weiterer Teil im globalen Plastikmüllberg.

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Weniger Plastik hilft auch im Kampf gegen den Klimawandel

Das Thema Klimawandel ist eindeutig keine Verschwörungstheorie, sondern nachweislich eine bereits bestehende Belastung unserer Erde. Die Debatte darüber täuscht schnell darüber hinweg, wie dringend ein aktives Handeln ist – und zwar von jedem einzelnen Verbraucher, von der Politik und auch von der Industrie. Jeder Beitrag ist wertvoll und lohnt sich: Mit der EVI Edelstahltrinkflasche kannst auch Du aktiv etwas im Kampf gegen den Klimawandel beisteuern.

Unsere Leidenschaft für den Umweltschutz haben wir übrigens nicht nur bei der Auswahl der Materialien für EVI berücksichtigt: Auch bei allen anderen Produktionsschritten und beim Versand sind wir stets darauf bedacht, recyclingfähige Werkstoffe einzusetzen, die somit nach der Wiederverwertung der Herstellung und auch dem Vertrieb wieder zur Verfügung stehen.